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Fargesia Jiuzhaigou 1 - 11                                                       Deutsche Namensgebung:  Jadebambus

Fargesia Jiuzhaigou Genf  ( Geneve )

Fargesia Jiuzhaigou Deep Purple

Bambus Heppingsen besitzt den Wortmarkenschutz (R) für den Namen Fargesia Jadebambus; beim deutschen Patent- und Markenamt als (TM) unter der DPMA-Nr.: 302014055831 eingetragen.

Fargesia Jiuzhaigou1 H 7

 

Fargesia Jiuzhaigou auch unter Jadebambus oder Roter Bambus in der Literatur beschrieben, ist für mittelhohe und dichte Hecken von 1,5m bis 5m (abhängig von der gepflanzten Nr.) geeignet und verdient den Beinamen Filigraner Winterharter Heckenbambus zu Recht.

Fargesia Jiuzhaigou Nr.1, Nr.4 und Nr.9  sind meiner Meinung nach zur Zeit die besten Jiuzhaigou Sorten, die bei uns im Schaugarten getestet wurden. Es könnte in Zukunft noch die Fargesia Jiuzhaigou Deep Purple dazu kommen.

In unserem Schaugarten bzw. als Teilnehmer am Bambus Workshop werden Sie sehen, dass Fargesia Jiuzhaigou Nr.4 im Herbst einen Halmhöhenzuwachs von ca. 2m gemacht hat. Das schaffen wirklich nur ganz wenige Fargesien Sorten.

 

 

Die bekanntesten Sorten dieser Spezies sind:

Fargesia Jiuzhaigou 1, über Jos van der Palen handvermehrt in den Handel gekommen

Fargesia Jiuzhaigou 2, über Marc Laferre’re 1988 nach Europa eingeführt

Fargesia Jiuzhaigou 4, über Roland Willumeit 1988 nach Europa eingeführt

Fargesia Jiuzhaigou 5, über Roland Willumeit 1988 nach Europa eingeführt

Fargesia Jiuzhaigou 8, über Roland Willumeit 1988 nach Europa eingeführt

Fargesia Jiuzhaigou 9, über Roland Willumeit 1988 nach Europa eingeführt

Fargesia Jiuzhaigou Genf, über Fred Vaupel 1999 von Genf nach Deutschland eingeführt

Fargesia Jiuzhaigou Wagner (Genf), Einführung durch Herrn Wagner nach Genf, Zeitpunkt mir unbekannt

Fargesia Jiuzhaigou Xiong, über Roland Willumeit 2005 nach Europa eingeführt

Fargesia Jiuzhaigou Deep Purple, über Bennie Nielen nach Europa eingeführt und seit 2014 im Vertrieb

Anmerkung: Die unterschiedlichen Spezies sind als Sämlinge durch verschiedene Bambusfreunde nach Europa eingeführt worden. Der Überblick ist etwas dadurch verloren gegangen, so dass es auch noch weitere Sämlinge mit abweichenden Eigenschaften geben kann.

 

Fargesia Jiuzhaigou, diese zierliche und filigrane Fargesia wurde Ende der 80ziger Jahre während der Blühepoche mit weiteren Sämlingen im chinesischem Nationalpark Jiu Zhai Gou und angrenzenden Regionen auf 2700 bis 3200 m gesammelt, nach Europa eingeführt und kultiviert. Einer dieser Bambussammler ist Roland Willumeit, der einen Großteil der bekannten Sämlinge einführte. Auf einer Informationsveranstaltung, beim Bambus Sommerfest des EBS 2009 berichtete er, dass die Pflanzen im kargem Jiu Zhai Gou Tal nur unwesentlichen Zuwachs gemacht hätten, wo im Gegensatz die Pflanzen in Europa doch schon zu starken Exemplaren heran gewachsen seien. Die unterschiedlichen gesammelten Sämlinge unterscheiden sich durch ihren Habitus, Halmdicke, Wuchshöhe und in der Halmfarbe, die die Pflanzen bei Sonnenstandorten ausbilden. Es finden sich grün-halmige, rotbraun-halmige, hellrot-halmige, orangegelb-halmige und schwarz-halmige Spezies in dieser Fargesia Familie `Jiuzhaigou´.

 

Fargesia Jiuzhaigou , dieser hohe und relative dünnhalmige Heckenbambus ist horstbildend wie alle Fargesien und ist somit ohne Wurzelsperre zu pflanzen. Alle Jiuzhaigou Sorten zählen, wegen der zwei verstärkten Austriebsphasen im Jahr, zu den sehr stark wachsenden Bambusarten und sind deshalb besonders gut für Sichtschutz geeignet. Fargesia Jiuzhaigou  schiebt von April bis Ende Oktober bei uns ständig neue Halme, hat aber zwei stärkere Austriebsphasen, wobei sich die Halme des 2. Austriebes in der Regel erst im Frühjahr des Folgejahres beblättern. Der erste Austrieb findet von Anfang April bis Anfang Juni statt. Der zweite Austrieb findet von Anfang August bis Ende Oktober statt. Nach jeder Austriebsphase wird ein Teil der alten Blätter gelb, die, die Pflanze zügig abwirft und durch noch mehr Neublätter ersetzt. Alle Jiuzhaigou Sorten zeichnen sich im Winter durch sehr starkes Blattrollen aus. Zwischen –18°C und -26°C bekommen die unterschiedlichen Jiuzhaigou Sorten Blattschäden. Ab –25°C ist auch bei ungeschützten Pflanzen mit Halmschäden zu rechnen.

Fargesia Jiuzhaigou Genf im Schnee     Fargesia Jiuzhaigou Genf im Winter

Fargesia Jiuzhaigou Genf + Rhodo 2015_2   Fargesia Jiuzhaigou Genf im Frühjahr

Fargesia Jiuzhaigou1 -24GradIm Winter 2008/2009 in dem unsere Schaugartenpflanzen 3 Monate im Dauerfrostboden lebten und zwei mehrwöchige Frostphasen zwischen -17°C und –24,8°C überstehen mussten, hatten wir an allen Fargesia Jiuzhaigou Sorten nur geringe Blattverluste aber keine Halmschäden. Um seinen Bambusbestand zu schützen kann man jede Pflanze zu einer Säule zusammen binden, da die äußeren Halme die inneren vor Kaltwind, Sonne und Austrocknung schützen. Diese Schutzmaßnahme sollte in kalten Ostwindlagen generell immer durchgeführt werden. Große Solitärpflanzen zieht man mit Spanngurten zu einer aufrechten Säule zusammen. Die Fargesia Jiuzhaigou Sorten sind keine besonderen Winterschönheiten, da die Pflanzen sich vor Wind, Kälte und Sonne durch starkes Blattrollen schützen. Ab –14°C denkt man, jemand hätte Streichhölzer an einen Stab geklebt und die Pflanze sei erfroren. Im folgenden Frühjahrsniederschlag erholt sich die Fargesia Jiuzhaigou innerhalb von Tagen und man könnte glauben, jemand hätte die Pflanze über Nacht ausgetauscht. Uns ist nicht bekannt, bei welchen Winterverhältnissen es bei einer Fargesia Jiuzhaigou zu einem Totalverlust gekommen ist. Bei uns, in der Höhenlage, in der Kübelhaltung und bei längerer Extremkälte ist Fargesia Jiuzhaigou neben Fargesia Rufa der überzeugendste Heckenbambus.

Fargesia Jiuzhaigou1 beschnitten

 

 

Fargesia Jiuzhaigou ist für schattige, halbschattige und sonnige Standorte bestens geeignet. Je wärmer und sonniger der Standort ist, umso größer ist der Wasserdurst der Pflanze, der sich aber gegenüber anderen Sorten wegen der zierlichen kleinen Blätter im Rahmen hält. In einem vollschattigen Fichtenwald ist mit einer maximalen Wuchshöhe von 3 m bis 4 m zu rechnen. Die Sorten eignen sich ganz besonders für eine beschnittene Hecke mit gewünschter Heckenhöhe ab 1,5 m bis hin zu maximal 5 m Endhöhe.

 

 

Fargeisa Jiuzhaigou 1 ist auch besonders gut für Kübelbepflanzung geeignet. Einen besonderen Stellenwert erhalten die Jiuzhaigou Sorten bei der Gestaltung von asiatischen Gärten wegen des filigranen Aussehens. Eine japanische Granitlaterne sieht neben einer kleinblättrigen zierlichen Bambus-Solitärpflanze viel besser aus, als neben einer 4,5 m Hohen grossblättrigen Pseudosasa Japonica Pflanze. Auch ein kleiner Gartenteich wirkt dann gleich grösser. An einem Bachlauf positionierte, unterschiedliche Fargesia Jiuzhaigou Sorten geben ein harmonischeres Bild für den Betrachter wieder. Wirklich ein toller Anblick

Anmerkung: . Bei einer mehrjährigen Fargesia Jiuzhaigou Hecke, als Einfriedung Ihres Grundstückes, werden Sie von Kaninchen und fremden Katzen nicht mehr besucht! Einige unserer Kunden, welche den Halmfarben mehr Bedeutung schenken wollten, haben die Seitenäste inklusive Blätter bis auf 1,5 m Höhe entfernt.

Fargesia Jiuzhaigou1 Halmstand

Die neuen Pflanzen werden durch konventionelle Handteilung von der Mutterpflanze gewonnen. Bambus Heppingsen verkauft ausschließlich sortenechte Bambuspflanzen von diesem Züchter. Die Pflanzen werden überwiegend auf dem Feld und als Container Pflanze auf Freifläche und nicht im Treibhaus gezogen.

Fargesia Jiuzhaigou1 C15 Treibhaus

 

Beschreibung und Bewertung: Fargesia Jiuzhaigou Nr.1

  • Habitus der Pflanze:   straff aufrechter Wuchs, 3 m bis maximal 3,5 m
  • Halmfarbe:   1- jährig dunkelgrün, in der Sonne rotbraun bis dunkelbraun / Farbspiel nur bei viel Sonne am Ort
  • Halmdicke:   maximal 1-1,5 cm / Halmhöhenzuwachs je Austrieb ca. 0,5m
  • Blattform:   knapp 1 cm breit und 5-6 cm lang, weiches Blatt / starkes Blattrollen im Winter
  • Wuchshöhe maximal:   3,5 m an einem idealem Pflanzort in Europa
  • Wurzelbegrenzung:   nicht nötig, maximaler Platzbedarf 0,7-1,0 m
  • Eignung für Kübel:   sehr gut geeignet, minimale Kübelgröße 65-100 Liter, Wuchshöhe 2-2,5 m im Topf
  • Eignung Sonne 6-12 Std. Sonne:                  +++
  • Eignung Halbschatten 3-6 Std. Sonne:        ++
  • Eignung Vollschatten 0-3 Std. Sonne:          ++
  • Winterhärte bis 200 m N.N.:    in Städten bis 300 m sehr gut im Substrat
  • Winterhärte über 300 m N.N.:   sehr gute Eignung, bei kaltem Ostwind zur Säule binden
  • Wasserbedarf der Sorte:   kein erhöhter Bedarf bei Pflanzung in vollsonniger Lage und im Substrat
  • Blühsicherheit:   die nächste Blüte ist in 70-80 Jahren zu erwarten
  • Bodensubstrat:
  • Anfälligkeit:        keine Blattläuse im Jahr 2015 / 2017 an den Pflanzen

 

Testbericht:       Sehr gute Heckensorte, besonders im Halbschatten und sonniger Lage. Ohne Sonne keine farbigen Halme.
Bestens geeignet für sehr kalte Regionen mit Frostnächten bis weit in den Mai hinein, da Fargesia Jiuzhaigou Nr.1 seinen Frühjahrs Hauptaustrieb sehr spät erst Ende Mai bzw. Anfang Juni beginnt und einem somit der Frühjahrsaustrieb nicht in 1-2 Nachtfrösten erfriert. Fargesia Robusta Campbell und Fargesia Rufa fangen Ende März mit dem Austrieb an. Einen vergleichbar deutlich späten Austrieb hat nur noch die Fargesia Blue Lizard.
Die Halmhüllblätter bzw. Halmscheidenblätter werden 6 bis 8 cm lang.

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Fargesia Jiuzhaigou Nr.1  kaufen:    Hier kommen Sie zur Bambus Preisliste und Versand

 

Beschreibung und Bewertung:  Fargesia Jiuzhaigou Nr.4

  • Habitus der Pflanze:   straff aufrechter Wuchs, 4 m bis maximal 4,5 m
  • Halmfarbe:   1- jährig dunkelgrün, in der Sonne rotbraun bis schwarz / Farbspiel nur bei viel Sonneneinstrahlung
  • Halmdicke:   maximal 1,5-1,8 cm / vom Halmhöhenzuwachs je Austrieb noch besser als die Nr.9
  • Blattform:   knapp 1 cm breit und 6-7 cm lang, weiches Blatt / mit der Nr.9 das dunkelste Blattgrün bei dieser Art
  • Wuchshöhe maximal:   4,5 m an einem idealem Pflanzort in Europa und im Substrat
  • Wurzelbegrenzung:   nicht nötig, maximaler Platzbedarf 1,0 m
  • Eignung für Kübel:   sehr gut geeignet, minimale Kübelgröße 100-150 Liter, Wuchshöhe 3-3,5 m im Topf
  • Eignung Sonne 6-12 Std. Sonne:                  ++
  • Eignung Halbschatten 3-6 Std. Sonne:        ++
  • Eignung Vollschatten 0-3 Std. Sonne:          +++
  • Winterhärte bis 200 m N.N.:    in Städten bis 300 m excellent im Substrat
  • Winterhärte über 300 bis 800 m N.N.:   sehr gute Eignung, bei kaltem Ostwind zur Säule binden
  • Wasserbedarf der Sorte:   kein erhöhter Bedarf bei Pflanzung in vollsonniger Lage und im Substrat
  • Blühsicherheit:   die nächste Blüte ist in 70-80 Jahren zu erwarten
  • Bodensubstrat:
  • Anfälligkeit:        keine Blattläuse im Jahr 2015 / 2016 /2017 an den Pflanzen

 

Testbericht:       Vom Halmhöhenwachstum, Blattgrün und Blattrollen die beste Jiuzhaigou Heckenpfl., auch im Schatten.
Bestens geeignet für sehr kalte Regionen mit Frostnächten bis weit in den Mai hinein, da Fargesia Jiuzhaigou Nr.4 seinen Frühjahrs Hauptaustrieb sehr spät erst Ende Mai bzw. Anfang Juni beginnt und einem somit der Frühjahrsaustrieb nicht in 1-2 Nachtfrösten erfriert. Fargesia Robusta Campbell und Fargesia Rufa fangen Ende März mit dem Austrieb an. Einen vergleichbar deutlich späten Austrieb hat nur noch die Fargesia Blue Lizard.
Hat die längsten Halmhüllblätter bzw. Halmscheidenblätter in der Jiuzhaigou Familie. Das längste Halmscheidenblatt hat im Frühjahr  2016 eine Länge von 17,8 cm bei uns im Schaugarten erreicht.
Unsere Solitär Schaupflanze, im Halbschatten stehend, hat im Frühjahr 2016 die ersten 3 dicken Halme mit einer Halmdicke von 1,6 bis 1,8 cm und einer Halmlänge von 4,8 m gemacht, und das schon als 5-jährige Pflanze. Dieser Solitär wurde im Frühjahr 2014 mit Topfmaß 15-Liter und Halmhöhe 80/100cm gepflanzt. Das ergibt als Heckenpflanze eine top belastbare Hecke die wahlweise zwischen 1,5 bis 3m geschnitten werden kann und auch von starken Schneemassen nicht niedergedrückt wird. Die Hecke, welche in voller Sonne steht, hat erst Halme zwischen 1 bis 1,3 cm Dicke, aber auch eine Halmlänge von über 4,5 Metern.
Das Heckensegment im Vollschatten, welches als Unterbewuchs zwischen den Wurzeln unserer bis 3m Höhe entasteten Fichtenhecke gepflanzt wurde hat nun im 3. Standjahr den Sichtschutz bis auf 2,5 Meter wieder hergestellt. Ich denke im Sommer 2018 ist dann die 15-20 Meter hohe Fichtenhecke im unterem Bereich repariert und wieder voll blickdicht !!!
Hier wurden im Spätherbst 2015 auf 10 Meter Länge 10 Töpfe mit je 15-Liter und Halmhöhe von 100-120cm zwischen die Fichtenwurzeln gepflanzt. Da im Winter keine Sonne an die Pflanzen kommt rollen die Blätter im Vollschatten nicht und der volle Sichtschutz bleibt so erhalten. Die großen Fichten und die Fargesien sind beide Flachwurzler und somit Wasserkonkurrenten, was es zwingend notwendig macht alle 4 Wochen den Fargesia Jiuzhaigou Nr.4 ausreichend Wasser zuzuführen, um das Wachstum zu unterstützen. Pro Pflanze ist mindestens 50 Liter Wasser zu geben. Mehr Wassergabe ist auch nicht schädlich, da sich dann auch die Partner-Fichte freut.

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Fargesia Jiuzhaigou Nr.4  kaufen:    Hier kommen Sie zur Bambus Preisliste und Versand

 

Beschreibung und Bewertung:  Fargesia Jiuzhaigou Nr.8

  • Habitus der Pflanze:   straff aufrechter Wuchs, 2 m bis maximal 3 m
  • Halmfarbe:   1- jährig dunkelgrün, in der Sonne rotbraun bis orang / Farbspiel nur bei viel Sonneneinstrahlung
  • Halmdicke:   maximal 1-1,5 cm / Halmhöhenzuwachs je Austrieb sehr gering
  • Blattform:   knapp 0,5-1 cm breit und 4-5 cm lang, weiches Blatt / starkes Balttrollen im Winter
  • Wuchshöhe maximal:   3 m an einem idealem Pflanzort in Europa und im Substrat
  • Wurzelbegrenzung:   nicht nötig, maximaler Platzbedarf 0,7 m
  • Eignung für Kübel:   sehr gut geeignet, minimale Kübelgröße 65-100 Liter
  • Eignung Sonne 6-12 Std. Sonne:                  +
  • Eignung Halbschatten 3-6 Std. Sonne:        +
  • Eignung Vollschatten 0-3 Std. Sonne:          +
  • Winterhärte bis 200 m N.N.:    in Städten bis 300 m sehr gut
  • Winterhärte über 300 m N.N.:   sehr gute Eignung, bei kaltem Ostwind zur Säule binden
  • Wasserbedarf der Sorte:   kein erhöhter Bedarf bei Pflanzung in vollsonniger Lage und im Substrat
  • Blühsicherheit:   die nächste Blüte ist in 70-80 Jahren zu erwarten
  • Bodensubstrat:
  • Anfälligkeit:        keine Blattläuse im Jahr 2015 an den Pflanzen

 

Testbericht:       Nur für Bambussammler, die alle Sorten, auch den Zwerg, in einer Reihe stehen haben wollen.
Die Halmhüllblätter bzw. Halmscheidenblätter werden 3 bis 4 cm lang. Wer längere Hüllblätter bei seiner Pflanze nachmisst, hat mit großer Sicherheit keine echte Fargesia Jiuzhaigou Nr. 8 erhalten.

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Fargesia Jiuzhaigou Nr.8  kaufen:    Hier kommen Sie zur Bambus Preisliste und Versand

 

Beschreibung und Bewertung: Fargesia Jiuzhaigou Nr.9

  • Habitus der Pflanze:   straff aufrechter Wuchs, 4,5 m bis maximal 5,5 m
  • Halmfarbe:   1- jährig dunkelgrün, in der Sonne rotbraun bis braunschwarz / Farbspiel nur bei viel Sonne am Ort
  • Halmdicke:   maximal 1,5-2 cm / sehr guter Halmhöhenzuwachs je Austrieb mit minimal 0,5-1m
  • Blattform:   knapp 1-1,5 cm breit und 8-9 cm lang, weiches Blatt / Halmscheiden bis 15 cm lang
  • Wuchshöhe maximal:   5,5 m an einem idealem Pflanzort in Europa und im Substrat
  • Wurzelbegrenzung:   nicht nötig, minimaler Platzbedarf 1,5-2 m
  • Eignung für Kübel:   gut geeignet, minimale Kübelgröße 150-300 Liter, Wuchshöhe 3-3,5 m im Topf
  • Eignung Sonne 6-12 Std. Sonne:                  +
  • Eignung Halbschatten 3-6 Std. Sonne:        ++
  • Eignung Vollschatten 0-3 Std. Sonne:          +
  • Winterhärte bis 300 m N.N.:    in Städten bis 300 m excellent im Substrat
  • Winterhärte über 300 m N.N.:   sehr gute Eignung, bei kaltem Ostwind zur Säule binden
  • Wasserbedarf der Sorte:   kein erhöhter Bedarf bei Pflanzung in vollsonniger Lage und im Substrat
  • Blühsicherheit:   die nächste Blüte ist in 70-80 Jahren zu erwarten
  • Bodensubstrat:
  • Anfälligkeit:        keine Blattläuse im Jahr 2015 / 2017 an den Pflanzen

 

Testbericht:       Super Solitär und für dicke Hecken die im Halb- und Vollschatten stehen können.
Bestens geeignet für sehr kalte Regionen mit Frostnächten bis weit in den Mai hinein, da Fargesia Jiuzhaigou Nr.9 seinen Frühjahrs Hauptaustrieb sehr spät erst Ende Mai bzw. Anfang Juni beginnt und einem somit der Frühjahrsaustrieb nicht in 1-2 Nachtfrösten erfriert. Fargesia Robusta Campbell und Fargesia Rufa fangen Ende März mit dem Austrieb an. Einen vergleichbar späten Austrieb hat nur noch die Fargesia Blue Lizard.
Hat neben der Jiuzhaigou Nr.4 die zweitlängsten Halmhüllblätter bzw. Halmscheidenblätter in der Jiuzhaigou Familie.
Das längste Halmscheidenblatt hat im Frühjahr 2016 eine Länge von 15,6 cm bei uns im Schaugarten erreicht.
(Nov.2017) Unser Solitär ist jetzt 2,7 Meter im Durchmesser und 5,2 Meter hoch mit hängenden Halmen, also sind die längsten Halme zur Zeit über 7 Meter lang. Die Pflanze entwickelt sich im Aussehen zu einer Trauerweide. Als Heckenpflanze wohl nur brauchbar bei großen Grundstücken, welche eine undurchdringbare dichte Hecke benötigen, welche auch gut auf 4-5 Meter in der Höhe geschnitten werden kann.

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Beschreibung und Bewertung:  Fargesia Jiuzhaigou Genf  oder  ( Geneve )

  • Habitus der Pflanze:   straff aufrechter Wuchs, 2,8 m bis maximal 3,5 m / macht größere Halmabstände
  • Halmfarbe:   1- jährig dunkelgrün, in der Sonne rotbraun bis orangegelb  / Farbspiel nur bei viel Sonne am Ort
  • Halmdicke:   maximal 1-1,5 cm
  • Blattform:   knapp 0,8-1 cm breit und 4-6 cm lang, weiches Blatt / starkes Blattrollen im Winter
  • Wuchshöhe maximal:   3,5 m an einem idealem Pflanzort in Europa und im Substrat
  • Wurzelbegrenzung:   nicht nötig, minimaler Platzbedarf 1,5-2 m
  • Eignung für Kübel:   sehr gut geeignet, minimale Kübelgröße 65-100 Liter, Wuchshöhe 2-2,5 m im Topf
  • Eignung Sonne 6-12 Std. Sonne:                  +
  • Eignung Halbschatten 3-6 Std. Sonne:        +++
  • Eignung Vollschatten 0-3 Std. Sonne:          ++
  • Winterhärte bis 300 m N.N.:    in Städten bis 300 m sehr gut im Substrat
  • Winterhärte über 300 m N.N.:   sehr gute Eignung, bei kaltem Ostwind zur Säule binden
  • Wasserbedarf der Sorte:   kein erhöhter Bedarf bei Pflanzung in vollsonniger Lage und im Substrat
  • Blühsicherheit:   die nächste Blüte ist in 70-80 Jahren zu erwarten
  • Bodensubstrat:
  • Anfälligkeit:        keine Blattläuse im Jahr 2015 / 2016 / 2017 an den Pflanzen

 

Testbericht:       Guter Solitär oder für dicke und dichte Hecken die auch im Halb- und Vollschatten stehen können. Je weniger TKS2 im Pflanzsubstrat enthalten ist je weiter werden die Halmabstände an der Basis. Das kann im Vergleich zu einer anderen Pflanze in 70% TKS2 bei ähnlichen Halmzahlen bis zum doppelten Durchmesser an der Basis führen. Dies ist in unserem Schaugarten gut zu erkennen. Sie sollten sich also nicht wundern, dass diese Jiuzhaigou Untersorte im Internet abweichend beschrieben wird. Hat wahrscheinlich damit zu tun, dass keine Vergleichspflanzen in anderen Substraten dem Beschreiber bekannt sind, oder die Auswirkung von der Anmischung eines differenzierten Bodensubstrates auf unterschiedliche Fargesien Sorten dann beim Beschreiber wohl keine ausreichenden Erfahrungen vorlagen.
Bestens geeignet für sehr kalte Regionen mit Frostnächten bis weit in den Mai hinein, da Fargesia Jiuzhaigou Genf seinen Frühjahrs Hauptaustrieb sehr spät erst Ende Mai bzw. Anfang Juni beginnt und einem somit der Frühjahrsaustrieb nicht in 1-2 Nachtfrösten erfriert. Fargesia Robusta Campbell und Fargesia Rufa fangen Ende März mit dem Austrieb an. Einen vergleichbar deutlich späten Austrieb hat nur noch die Fargesia Blue Lizard.
Die Halmhüllblätter bzw. Halmscheidenblätter werden bis maximal 5 cm lang.

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Beschreibung und Bewertung: Fargesia Jiuzhaigou Deep Purple oder (B2)

  • Habitus der Pflanze:   straff aufrechter Wuchs, 3 m bis maximal ??? m / Sorte seit 2 Jahren im Test bei uns
  • Halmfarbe:   1- jährig dunkelgrün, in der Sonne rotbraun bis orangegelb
  • Halmdicke:   maximal 1-??? cm
  • Blattform:   knapp 1 cm breit und 5-6 cm lang, weiches Blatt / Zur Zeit wurde kein starkes Blattrollen beobachtet
  • Wuchshöhe maximal:   ??? m an einem idealem Pflanzort in Europa
  • Wurzelbegrenzung:   nicht nötig, minimaler Platzbedarf ??? m
  • Eignung für Kübel:   gut geeignet, minimale Kübelgröße 100-200 Liter
  • Winterhärte bis 300 m N.N.:    in Städten bis 300 m sehr gut
  • Winterhärte über 300 m N.N.:   sehr gute Eignung
  • Wasserbedarf der Sorte:   in der Testphase nur im Substrat zur Zeit kein erhöhter Bedarf erkennbar
  • Blühsicherheit:   die nächste Blüte ist in 70-80 Jahren zu erwarten
  • Bodensubstrat:
  • Anfälligkeit:        keine Blattläuse im Jahr 2015 an den Pflanzen

 

Testbericht:  (2014) Erste Erkenntnisse zeigen im Schaugarten fast kein Blattrollen im Winter oder an sonnigen Sommertagen / leider erst nur als kleine Pflanzen in geringer Stückzahl verfügbar / einzige Fargesia Jiuzhaigou Sorte auf der bisher ein EU Sortenschutz (S) vom Züchter und Produzent angemeldet wurde.
(Nov.2016) Das kleine Testpflänzchen hat sich von 2013 bis jetzt sehr gut entwickelt und aus den 2 kleinen 40 cm Halmen ist eine Pflanze von 70 cm im Durchmesser und 2,8 m Höhe geworden. Leider ist der Halmabstand ähnlich groß (ca. 10 cm) wie bei der Fargesia Viking oder der Fargesia Scabrida. Ob die Lücken sich in 2017 dann noch schließen werden wird sich zeigen. Falls nicht, ist dieser wüchsige Clone wohl dann nur als großer Solitär oder für breite Hecken bestens geeignet.
Fargesia Jiuzhaigou Deep Purple wurde von den Vereinsmitgliedern des EZB zum Bambus des Jahres 2016 gewählt.
(Nov.2017) Der Halmabstand bleibt leider weiter so groß und die Pflanze schließt die Lücken nicht. Ich sehe zur Zeit für diese Sorte noch keinen sinnvollen Einsatzort, weder als Solitär noch als Heckenpflanze. Ich werde diese Sorte wohl in 2018 nicht in meinen Verkauf aufnehmen.

Jiuzhaigou Deep Purple wurde 2014 vom Züchter und Produzenten Bennie Nielen zum EU Sortenschutz (S) unter (‘Benniel1’PBR) EU 2014/3501 angemeldet. Eine gewerbliche Vermehrung in Europa ohne Lizenz ist strafbar !

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