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Fargesia-Robusta-Campbell_HabitusFargesia Robusta Campbell

Deutsche Namensgebung:  Weißer Zebrabambus

 

Fargesia ´robusta Campbell` ist für hohe und sehr dichte Hecken von 3 m bis 5 m geeignet.

Im Substrat TKS2 und guter Pflege in Gebieten mit Temperaturen von maximal -10C bis -15 °C auch über 6 Meter möglich nach 5-7 Jahren.


Fargesia Robusta Campbell ist, meiner Meinung nach, die beste Sorte von neun (?) Robusta Sorten und verdient den Beinamen „Hoher Heckenbambus“ zu Recht.

 

 

Die bekanntesten Sorten dieser Spezies sind:

Fargesia Robusta Campbell , auch unter Fargesia Robusta White Sheats  bekannt

Fargesia Robusta Big Leaves , auch unter Fargesia Robusta Red Sheats  bekannt

Fargesia Robusta Robusta  nur als Solitärbambus geeignet

Fargesia Robusta Pingwu ( Pinhu ), ist auch aus Laborvermehrung im Handel erhältlich

Fargesia Robusta Wenchuan , nur als Solitärbambus geeignet

Fargesia Robusta Wolong 1 , ein stark überhängender Clon, nur als Solitärbambus geeignet

Fargesia Robusta Wolong 2 , ein straff aufrecht wachsender Clon, Höhen über 6 m möglich

Anmerkung: Die aus Laborzüchtungen hervor gegangenen Spezies werden hier nicht gelistet

 

Robusta Campbell, dieser hohe und dickhalmige Heckenbambus ist horstbildend wie alle Fargesien und ist somit ohne Wurzelsperre zu pflanzen. Fargesia Robusta Campbell wurde 1982 durch den Engländer Mr. Campbell im Naturreservat Wolong in Szechuan (West-China) auf einer Höhe von 1800 m bis 2700 m gesammelt und im Londoner Kew Garden der Bambussammlung hinzugefügt.

Fargesia Robusta-3L-Wurzel

 

Alle Robusta Sorten zählen, wegen der zwei Austriebe im Jahr, zu den sehr stark wachsenden Bambusarten und sind deshalb besonders gut für hohen Sichtschutz geeignet. Der erste Austrieb findet von Ende Februar bis Anfang Juni statt. Der zweite Austrieb findet von Anfang August bis Ende Oktober statt. Nach jeder Austriebsphase wird ein Teil der alten Blätter gelb, die dann die Pflanze zügig abwirft und durch noch mehr Neublätter ersetzt. Jeder erste Neuaustrieb ist stark Frost gefährdet. Ab -3°C ist Kälteschutz unbedingt erforderlich, da sonst die noch nicht ausgereiften frischen Halme erfrieren. Alle Robusta Sorten zeichnen sich im Winter durch nicht auftretendes Blattrollen aus. Zwischen –14°C und -18°C bekommen die unterschiedlichen Robusta Sorten Blattschäden. Ab –18°C ist auch bei ungeschützten Pflanzen mit Halmschäden zu rechnen.

 

 

 

Im Winter 2008/2009 in dem unsere Schaugartenpflanzen 3 Monate im Dauerfrostboden leben mussten und zwei mehrwöchige Frostphasen zwischen -17°C und –24,8°C überstehen mussten, hatten wir an allen Robusta Sorten fast 80% Blattverlust, aber nur kleine Halmschäden. Es war ein Winter fast ohne Sonne. Den Blattverlust hat Fargesia Robusta Campbell, an den geschädigten Halmen, bis Mitte Juni vollständig ausgeglichen und ersetzt. Man braucht also nicht in Panik zu verfallen, wenn die Robusta Campbell einem Extremwinter ausgesetzt ist/war. Viel Sonne über Wochen im Winter bei Temperaturen unter -18°C kann dann aber doch den Tod der Pflanze bedeuten, da Ihre Eigenschaft des nicht Blattrollen Ihr dann zum Verhängnis werden kann. Die Pflanze verdurstet dann, wenn sie nicht im Substrat steht. Für die Robusta Wolong Clone, mit Ihren großen Blättern, trifft die Beschreibung schon ab -14°C zu. Unsere Robust Wolong Clone2 kommt regelmäßig alle 2-3 Jahre im Winter so gerade mit Ihrem Leben davon, aber hat dann einen totalen Halmverlust. Sie schaft es dann gerade mal wieder bis auf 3m bis es Sie erneut erwischt. Eine ausgewachsene 7m Pflanze werde ich wohl bei uns im Schaugarten nie sehen, es sei denn wir bekommen in der Zukunft ein Klima wie im Weinanbaugebiet. Um seinen Bestand zu schützen sollte man jede Pflanze im Spätherbst zu einer Säule zusammen binden, so ist ein Totalverlust vermeidbar, da die äußeren Halme die inneren vor Kaltwind und Sonne schützen. Diese Schutzmaßnahme sollte in kalten Ostwindlagen generell immer durchgeführt werden. Große Solitärpflanzen zieht man mit Spanngurten zu einer Säule zusammen.

Anmerkung: Wer auf die großen Blätter einer Robusta Wolong nicht verzichten will, sich die klimatechnisch aber nicht pflanzen kann, sollte auf Bashania Fargesii ausweichen. Für diese Sorte muß eine Wurzelsperre eingebracht werden ! Diese Sorte kann ich auf Vorbestellung besorgen, oder Teile von unserer großen Schaupflanze für Sie liefern.

 

Fargesia Robusta-30L-Treibhaus

Fargesia Robusta Campbell ist für schattige, halbschattige und sonnige Standorte bestens geeignet. Je wärmer und sonniger der Standort ist, umso größer ist der Wasserdurst der Pflanze und umso höher ist die Endwuchshöhe. In einem vollschattigen Fichtenwald ist mit einer maximalen Wuchshöhe von 3,5m bis 4,5m zu rechnen. Die Sorte eignet sich ganz besonders für eine beschnittene Hecke mit beabsichtigter Heckenhöhe ab 2 m bis hin zu 4 m Endhöhe.
Fargesia-Robusta-Campbell_2m_Feld

Fargesia Robusta Campbell  (Fargesia Robusta White Sheats) ist durch die Halmscheidenschutzblätter, die sich von leicht Violettblau beim Austrieb hin zum Creme-Weiß ausfärben, schon von weitem erkennbar. Die weißen Halmscheidenblätter bilden einen atemberaubenden Kontrast zu den sattgrünen glänzenden Blättern und den älteren gelblichen Halmen. Ältere Pflanzen die über 5 m Höhe erreicht haben sind im unterem Drittel wenig beblättert und generieren in diesem Bereich den Sichtschutz durch die eng an eng stehenden Halme. Ausgewachsene Solitärpflanzen bilden einen Habitus aus, der an das Aussehen eines Champignon Pilzes erinnert. Wirklich ein toller Anblick.

Fargesia-Robusta-Campbell_TopfFargesia-Robusta-Campbell_2xTopf

 

 

 

Fargesia Robusta Campbell ist auch als Topfpflanze bestens geeignet

Die Kantenlänge dieser Töpfe ist 1m x 1m x 0,9m LxBxH

 

 

 

 

Anmerkung: . Bei einer mehrjährigen Fargesia Robusta Campbell Hecke, als Einfriedung Ihres Grundstückes, werden Sie einen Ein-/Ausgang für Ihre Katze schneiden müssen.

 

Die neuen Pflanzen werden durch konventionelle Handteilung von Mutterpflanzen gewonnen. Bambus Heppingsen verkauft ausschließlich sortenechte Bambuspflanzen. Die Pflanzen werden nicht auf dem Feld sondern als Container Pflanze auf Freifläche und nicht im Treibhaus gezogen, überwintern aber im Treibhaus. Kein Züchter würde das Risiko eingehen nach einem Winter jenseits von -18°C sein bepflanztes Feld mit Jungpflanzen von Fargesia Robusta Campbell dann im Frühjahr umpflügen zu müssen. So müssen 2 mal jährlich, jeweils vor den Wuchstumsphasen, die Pflanzen in größere Töpfe umgetopft werden, um ausreichend Platz für den Neuaustrieb zu geben. Dieser Mehraufwand in der Vermehrung und Pflege spiegelt sich in den höheren Preisen für diese hochwachsende Sorte dann auch wieder.

 

Beschreibung und Bewertung:  Fargesia Robusta Campbell

  • Habitus der Pflanze:   straff aufrechter Wuchs, ab 3,5 m Form wie ein Pilzkopf
  • Halmfarbe:    1-2 jährig grün, später oliv bis gelblich wechselnd
  • Halmdicke:    maximal 3 cm / bei dicken und hohen Halmen erster Seitenast und Blätter ab > 1m
  • Blattform:    bis 2 cm breit und bis 8 cm lang, härteres Blatt / Blattfarbe sattes Jägergrün
  • Wuchshöhe maximal:   bis 6 m / im Substrat ?? m
  • Wurzelbegrenzung:   nicht nötig, minimaler Platzbedarf 1,5 m
  • Eignung für Kübel:   ideal geeignet, minimale Kübelgröße 65-100 Liter besser sind Töpfe über 150 Liter
  • Eignung Sonne 6-12 Std. Sonne:                  ++
  • Eignung Halbschatten 3-6 Std. Sonne:        ++
  • Eignung Vollschatten 0-3 Std. Sonne:          +
  • Winterhärte bis 200 m N.N.:   sehr gute Eignung, in Städten bis 200 m im Substrat
  • Winterhärte über 200 m N.N.:   gute Eignung bis -18°C, Standort mit starkem Ostwind nur bedingt tauglich
  • Wasserbedarf der Sorte:   erhöhter Bedarf bei Pflanzung in vollsonniger Lage, immer im Substrat pflanzen
  • Bodensubstrat:
  • Anfälligkeit:        keine Blattläuse im Jahr 2015 an den Pflanzen

 

Testbericht:      Fargesia Robusta Campbell ist keine Empfehlung für Regionen, wo die Frühjahrsfröste bis in den Mai normal sind, da Sie sonst ständig den Frühjahrsaustrieb verlieren und sich nur am Herbstaustrieb erfreuen können. Die Campbell beginnt schon Ende März mit dem Neuhalmaustrieb. Nur in den letzten 3 Jahren (2014-2016) hat mein Frühjahrsaustrieb bei dieser Sorte überlebt, sonst ist dieser immer erfroren und ich musste nur mit dem Herbstaustrieb jährlich leben.
Als Kübelpflanze ideal, wenn der Topf frostfrei überwintern kann. Im Kübel die einzige Sorte, welche eine Höhe von über 4 m erreichen kann.
Die Fargesia die die dicksten Halme erzeugt, aber alles nur überlebensfähig, wenn es keine mehrtägigen Frostphasen kälter -18°C am Pflanzort bzw. Standort gibt. Der Kunde der in kälteren Regionen wohnt weicht alternativ dann besser auf Fargesia Highland oder Fargesia Maasai aus.

Anmerkung 2016: Unsere Schauhecke hatte im Winter 2012/2013 (bei -23 °C) oberirdisch einen fast 100%-tigen Halmverlust. Die Folgewinter waren für unseren Sauerland-Standort doch recht mild und die Schauhecke hat jetzt mit Ihrem 7. Neuaustrieb (2 pro Jahr) wieder eine Höhe von über 5 Metern erreicht. Falls der Winter 2016/2017 ein für unser Mittelgebirge normaler Winter werden sollte, ist jetzt schon sicher, dass ich im Frühjahr 2017 die alten Halme wieder bodentief abschneiden werde :(( 

Zur Diaschau:    in Vorbereitung

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© 2010 Dipl.-Ing.  Jürgen Scholz   Land- und Forstbetrieb   Bambus Heppingsen